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Kurztest bei den Fürstenfeldbrucker Naturfototagen:

Am Sonntag war ich auf den Fürstenfeldbrucker Naturfototagen, und konnte zum einen das Sigma 150-600mm C und den 1.4x Telekonverter in Kombination mit dem Sigma 105mm OS Makro testen, und ich war bei beiden wirklich überrascht.

Das 150-600mm C ist von der Performance schon bei Offenblende am 18MP-Cropsensor gut zu gebrauchen, das Licht ließ leider keine abgeblendeten Versuche zu, und ich konnte auch bloß einige Fotos machen, bevor der Nächste dran war. Die schärfe ist konstant bis zum Rand, und mit der richtigen EBV des RAWs sind die Aufnahmen schon sehr gut zu gebrauchen. Der AF ist überraschend schnell, was mich bei f/6.3 und einer Einsteigerkamera wie der Canon EOS700D wundert, da hat Sigma wirklich Einiges geleistet. Der Stabilisator ist bis auf das Ein- und Ausschaltgeräusch sehr leise und sehr effektiv, bis auf leichtes Herumspringen des Sucherbilds hin und wieder ist er für mich einwandfrei. Der äußere Eindruck ist sehr wertig, und auch der Gewichtsvorteil gegenüber der Sportsversion macht auf längeren Wanderungen wahrscheinlich einen großen Unterschied.

Der 1.4x Telekonverter macht äußerlich einen sehr guten Eindruck, er hat ein angenehmes Gewicht, und auch die Verarbeitung ist sehr gut. Die optische Qualität ist sehr gut, die Schärfe ist bei f/4.5 (also nur um 1/3 Blenden abgeblendet) genauso gut wie ohne Konverter, und das durchgängig bis zum Rand. Der Fokus ist freihand nicht mehr zuverlässig zu setzen, weder per AF noch manuell, was aber bei der geringen Schärfentiefe nicht verwundert, und für ernsthafte makrofotografie verwendet man sowieso geschlossenere Blenden und ein Stativ. Die chromatischen Aberrationen sind leider ziemlich stark, aber per EBV gut zu beseitigen (das Testmotiv war ein Sperlingskauz mit recht großen Kontrasten). Ob das aber eine Eigenschaft des Konverters ist, oder aber des Objektivs, da der Konverter alles um den Faktor 1.4 vergrößert (und Aberrationen sind bei dem Makroobjektiv schon vorhanden).